
AI-First: Warum wir bei asvin überzeugt sind, dass die Zukunft der Cybersicherheit durch künstliche Intelligenz bestimmt wird.
Wir befinden durch KI an einem Wendepunkt, an dem traditionelle, reaktive Sicherheitsmodelle nicht nur veraltet, sondern gefährlich unzureichend sind.
Die Geschwindigkeit, mit der Angreifer mit Hilfe von KI agieren, muss heute nicht mehr in Tagen, Stunden oder Minuten, sondern in Sekunden und Millisekunden gemessen werden. Um dieser neuen Realität zu begegnen, ist der Übergang zu einer "AI First"-Strategie in der Threat Intelligence eine zwingende Voraussetzung für das Überleben von Unternehmen in der vernetzten Welt.
Daher setzen wir bei asvin in allen unseren Produkten und Services auf eine konsequente Nutzung von KI, damit unsere Kunden im Wettlauf zwischen Angriff und Verteidigung im Rennen bleiben.
Agentic-AI: Der Aufstieg autonomer Cyberoperationen
Der Kern dieses Wandels liegt in der disruptiven Natur durch automatisierte und adaptive Workflows durch Agentic AI. Während herkömmliche Anwendungen der Künstliche Intelligenz in der Cybersicherheit primär darauf ausgerichtet waren, Daten zu klassifizieren oder Vorhersagen auf Basis von Muster zu treffen, gehen KI-Agenten einen entscheidenden Schritt weiter. Sie verfügen über eine autonome Handlungsfähigkeit, die es ihnen erlaubt, eigenständig Ziele zu setzen, Pläne zu entwerfen, Code zu erzeugen und dies alles in dynamischen Umgebungen auszuführen. Für die Cybersicherheit bedeutet dies, dass wir es nicht mehr mit statischen Skripten oder menschlich gesteuerten Angriffskampagnen zu tun haben, sondern mit digitalen Entitäten, die in Echtzeit lernen, hochgradig skalieren und ihre Taktiken an die Verteidigungsmaßnahmen der Ziele anpassen.
Agentic AI verstärkt das Ausmaß und die Geschwindigkeit von Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen
Diese Autonomie führt zwangsläufig zur Skalierung von Angriffen auf IT- und OT-Systeme. In der Vergangenheit erforderten Angriffe auf industrielle Kontrollsysteme hochspezialisierte menschliche Experten und Monate der Vorbereitung. Heute können KI-Agenten diese Prozesse automatisieren, indem sie Schwachstellen in Millisekunden identifizieren, maßgeschneiderte Exploits über Void-Coding generieren und sich autonom durch Netzwerke bewegen. Besonders kritisch ist dies für operative Technologien, da hier die Brücke zwischen der digitalen und der physischen Welt geschlagen wird. Dies ist besonders wichtig für operative Technologien, da sie die Kluft zwischen der digitalen und der physischen Welt überbrücken.
Ein KI automatisierter Angriff auf kritische Infrastrukturen oder eine Produktionsanlage kann durch die schiere Geschwindigkeit und Wucht Verteidigungswälle überwinden, bevor ein menschliches Sicherheitsteam überhaupt die erste Alarmmeldung validiert hat.
Das zentrale Nervensystem der Cyberabwehr: asvins KI-erster Ansatz für Threat Intelligence
Die asvin "AI-First"-Strategie in der Threat Intelligence bedeutet, das KI als das zentrale Nervensystem der Verteidigung dient. Es geht darum, eine Infrastruktur zu schaffen, in der Datenströme aus globalen Quellen in Echtzeit durch autonome Agenten analysiert werden, die Korrelationen erkennen, die weit jenseits menschlicher kognitiver Fähigkeiten liegen. In einer Welt, in der Angreifer Agentic AI nutzen, um ihre Reichweite exponentiell zu vergrößern, müssen Verteidiger über Systeme verfügen, die ebenso skalieren und autonom agieren können. Dies bedeutet eine Abkehr von der manuellen Triage hin zu einer KI automatisierten Priorisierung, die auf einem tiefen Verständnis des spezifischen Kontextes eines Unternehmens basiert.

Abbildung 1: In nur wenigen Sekunden durchsucht Agentic AI das Internet nach Schwachstellen und verwendet LLM, um bösartigen Code zu erzeugen.
Wenn Angreifer selbstständig denken: Warum nur KI die Lücke in der Cyberabwehr schließen kann
Die disruptive Kraft der Agentic AI auf Seite der Angreifer zeigt sich darin, dass die Barrieren für hochkomplexe Angriffe drastisch gesenkt werden.
Was früher staatlichen Akteuren vorbehalten war, steht nun einer breiten Palette von Cyberkriminellen zur Verfügung, die ihre Angriffe durch KI-Orchestrierung massiv skalieren können. Diese Systeme sind in der Lage, gleichzeitig Tausende von Varianten eines Angriffs zu testen, um die effektivste Lücke zu finden. In der OT-Sicherheit führt dies dazu, dass proprietäre Protokolle und Systeme, die lange Zeit durch "Security by Obscurity" auf Ebene der Binäre-Codes der Firmware analysiert und durch auf Angriffe spezialisierte KI-Agenten innerhalb kürzester Zeit kompromittiert werden können.
Um dies Bedrohung zu meistern, ist die Implementierung eines KI-optimierten Prozesses zur Erkennung von Cyberrisiken unerlässlich. Ein solcher Prozess ist in der Lage, nicht nur Anomalien zu melden, sondern sofort präzise und optimierte Handlungsanweisungen zu liefern, die im Idealfall direkt automatisiert umgesetzt werden. Die Zeitspanne zwischen der Identifizierung eines Risikos und der Einleitung von Gegenmaßnahmen muss gegen Null gehen.
Nur durch eine tiefgreifende Integration von Intelligenz und Aktion, die durch KI gesteuert wird, können Unternehmen die notwendige Resilienz aufbauen, um in einer von autonomen Angreifern dominierten Landschaft zu bestehen und ihre kritischen Werte dauerhaft zu schützen.








