Die Partner im Fokus Projekt

Stuttgart/München, im Januar 2026 - Im Forschungsprojekt FOKUS erarbeitet die asvin GmbH gemeinsam mit der Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH) und der ibi research GmbH an der Universität Regensburg eine KI-gestützte Plattform zur Erfassung, Analyse, Priorisierug und Abwehr von Cyberangriffen. Das Vorhaben wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Rahmen der „BayVFP Förderlinie Digitalisierung - lnformations- und Kommunikationstechnologie“ gefördert und läuft vom 1. November 2025 bis zum 31. Oktober 2028. Ziel ist eine Systemumgebung, mit der Nutzer schnell und effektiv im Cyberraum agieren können.

Die Lage: Komplexe Cyberbedrohungen und begrenzte Ressourcen als zentrale Herausforderung.

Cyberbedrohungen entwickeln sich zunehmend schneller, sind hochkomplex und betreffen Organisationen unabhängig von Größe oder Branche. Während große Unternehmen über spezialisierte Sicherheitsteams verfügen, fehlen vielen kleineren Organisationen effektive Methoden, um Bedrohungen kontinuierlich zu überwachen, zu bewerten und auf diese zu reagieren. Traditionelle CTI-Ansätze sind oft fragmentiert, arbeitsintensiv oder erfordern hohes Expertenwissen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sind Cyberkriminellen schutzlos ausgeliefert , da ihnen personelle und finanzielle Ressourcen fehlen.
Zusätzlich sind Organisationen mit einer wachsenden Flut an sicherheitsrelevanten Daten aus internen und externen Quellen konfrontiert. Die manuelle Verarbeitung und Analyse dieser Informationen ist zeitaufwendig und fehleranfällig, wodurch Bedrohungen oft zu spät erkannt oder falsch priorisiert werden. Compliance-Anforderungen wie NIS2 oder der Cyber Resilience ACT (CRA) verschärfen das Problem.

Die Lösung: Ganzheitliche Erkennung und Abwehr von Bedrohungen durch KI.

FOKUS adressiert diese Herausforderungen durch eine KI-gestützte und kontextsensitive Plattform, die nicht nur sämtliche Bedrohungsinformationen schnell auswertet, sondern auch organisationsspezifische Bedrohungslandschaften modelliert. Dabei werden Sicherheitsmaßnahmen für die vier zentralen Cybersicherheitsdomänen – Prävention, Detektion, Reaktion und Attribution – entwickelt. So lassen sich Sicherheitsrisiken frühzeitig erkennen und beheben, laufende Angriffe detektieren, automatisierte Gegenmaßnahmen ableiten und Angreifer identifizieren.
Der Kick-off zum Start des Forschungsprojekts fand am 20. November 2025 in den Räumlichkeiten der OTH Regensburg statt.

Der Kick-off zum Start des Forschungsprojekts fand am 20. November 2025 in den Räumlichkeiten der OTH Regensburg statt.

Kick-off – von links: Dr. Stephan Weber (ibi research), Prof. Dr. Rudolf Hackenberg (OTH Regensburg), Philipp Fuxen (OTH Regensburg), Gerhard Steininger (asvin), Max Habazettl (ibi research). Foto: asvin/Gerhard Steininger

Über asvin:

Die asvin GmbH ist ein weltweit führender Anbieter für Modelle und Analysen in den Bereichen Cybersecurity, Risiko-Management und CTI. Das Team besteht aus international erfahrenen Experten, die im engen Dialog zwischen Forschung und Wirtschaft neue Ansätze zur Cyberrisiko-Modellierung und -Analyse entwickeln. FuE Ergebnisse erzielen dabei nationale und internationale Beachtung und Erfolge. So wurde asvin 2023 als ein führendes junges Unternehmen für Cybersicherheit der G20 Nationen durch die indische Regierung ausgezeichnet und prämiert.

Weitere Informationen: www.asvin.io

Über OTH Regensburg:

Die OTH Regensburg ist eine der führenden Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und verfügt über eine hohe Forschungsstärke im Bereich Cybersecurity. Das Cybersecurity-Labor unter der Leitung von Prof. Dr. Hackenberg hat umfangreiche Erfahrung in bundesweiten und landesweiten Forschungsprojekten. Die Forschungsschwerpunkte der Gruppe umfassen Automotive Cybersecurity, IoT Cybersecurity, CTI, KI-gestützte Cybersecurity-Anwendungen und digitale Forensik. Zudem beschäftigt sich die Gruppe intensiv mit Seitenkanalanalysen und Cybersecurity Testing, um Sicherheitslücken in Hard- und Softwaresystemen frühzeitig zu identifizieren und zu beheben.

Weitere Informationen: www.oth-regensburg.de

Über ibi research:

Die ibi research GmbH ist ein anwendungsorientiertes, deutschlandweit aktives Forschungsinstitut mit über 30 Jahren Erfahrung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis. Es verfügt über fundierte Expertise in den Bereichen Digitalisierung, Informationssicherheit, Finanzdienstleistungen und regulatorische Anforderungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen, mit denen ibi research praxisnahe, wirtschaftlich tragfähige und regulatorisch belastbare Lösungen entwickelt.

Das Forschungsspektrum reicht von der Marktanalyse und Geschäftsmodell-Entwicklung über Prozessgestaltung und Data Analytics bis hin zu Fragen der Governance und Compliance. Zugleich bietet ibi research umfassende Beratungsleistungen zur Umsetzung der Forschungs- und Projektergebnisse an.

Weitere Informationen: www.ibi.de

Konrad Buck

Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Ich biete Journalist:innen Zugang zu vertieften Hintergrundinformationen über unsere öffentlichen Materialien hinaus, einschließlich:
  • Produkt- & Technologieeinblicke – Technischer Kontext, Lösungsarchitektur und praxisnahe Anwendungsbeispiele für Fach- und Wirtschaftspresse.
  • Expertenkommentare & Hintergrundgespräche – Unser CEO steht als Expert:innenquelle zu aktuellen Entwicklungen in der Cybersicherheit, Bedrohungslandschaften sowie den Auswirkungen von KI auf Sicherheit und Regulierung zur Verfügung.
Pressekontakt
Ich spreche offen, faktenbasiert und ohne PR-Floskeln. Als ehemaliger IT-Journalist mit jahrzehntelanger Erfahrung in der IT- und Cybersicherheitsbranche kenne ich die Höhen und Tiefen der Industrie. Hintergrundgespräche off the record sind auf Anfrage möglich.