AI Deathmatch: Die Zukunft der Menschenrechte

Menschenrechte auf dem Prüfstand der KI: ein Experiment in der Urania

Braucht es die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte noch? Über diese Frage streiten ab Mitte November vier KI-Systeme im Foyer der Urania Berlin. Die Debatte läuft live bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte. Wer während der Öffnungszeiten vorbeikommt, kann sie an einer Installation mitverfolgen.

Anlass ist eine Entwicklung, die oft beschrieben wird und trotzdem abstrakt bleibt: Immer häufiger überlassen wir KI Entscheidungen, die unser Leben prägen und die wir eigentlich selbst treffen müssten. Die Urania macht daraus ein bewusst zugespitztes Experiment. Es tut so, als ließe sich die Geltung der Menschenrechte entscheiden, indem man Argumente auszählt.

Genau in diesem Kategorienfehler liegt der Kern. Ob eine Norm begründet ist, ob Menschen sie akzeptieren und ob sie gilt, sind drei verschiedene Fragen.

Daraus folgen weitere: 

  • Gibt es Grundsätze, die gar nicht erst zur Disposition stehen dürfen?
  • Ist es schon eine Form der Erosion, sie überhaupt zur Debatte zu stellen?
  • Und was bedeutet es, dass KI-Systeme bereits heute über Grundrechtspositionen mitentscheiden?

Vier Perspektiven auf ein Ergebnis

Am Abend des 10. Dezember steht das Ergebnis der KI-Debatte fest, und Menschen ordnen es ein. Simone Baer, Aljoscha Burchardt, Mirko Ross, Gründer und CEO von asvin, Roberto Simanowski und weitere Gäste diskutieren es aus soziologischer, philosophischer, verfassungsrechtlicher und technischer Sicht.

Die Veranstaltung „AI Deathmatch: Menschenrechte – Yea or Nay?“
findet am Donnerstag, den 10. Dezember 2026, um 19:30 Uhr im Kleist-Saal der Urania Berlin statt.

Jetzt Tickets buchen und live dabei sein.

https://www.berlin.de/en/tickets/education-lectures/ai-deathmatch-menschenrechte-yea-or-nay-/

 KI-Deathmatch: Menschenrechte – Ja oder Nein? Urania Berlin