Wenn der Staat erpresst wird, reicht „Cyberkriminalität“ als Etikett nicht mehr.

Die Rhysida-Gruppe hat die Berliner Senatsverwaltung angegriffen und droht mit der Veröffentlichung interner Daten im Darknet.
Berlin, Politik und Presse behandeln den Fall als das, was er auf dem Papier ist: eine Straftat.

Unser Gründer und CEO Mirko Ross hält das für einen Fehler und schreibt in seinem Gastkommentar bei kes, warum.

Sein Argument: Wer Verwaltungen lahmlegt, Bürgerdaten als Druckmittel benutzt und damit gezielt das Vertrauen in den Staat untergräbt, betreibt keine gewöhnliche Erpressung. Die Veröffentlichung dient nicht Berlin allein – sie ist eine Drohkulisse für alle künftigen Opfer, die zahlen sollen. Und sie funktioniert, solange der Staat mit Zurückhaltung antwortet.

Mit rein polizeilichen Mitteln sind Täter, die international agieren, kaum zu greifen.

Eine Einstufung als Terrorakt würde das ändern: nachrichtendienstliche Aufklärung, Offenlegung von Geldströmen, Identifikation von Unterstützern.
Also die Werkzeuge, die man bei Terrorabwehr längst selbstverständlich einsetzt.

Kein bequemer Vorschlag. Aber einer, über den wir reden sollten.

Lesen Sie den vollständigen Gastbeitrag bei kes – Magazin für Informationssicherheit:
https://www.kes-informationssicherheit.de/artikel/taeter-ausbremsen-staerke-zeigen/

P.S. Und wer weiterdiskutieren will: Mirko Ross spricht auf der DNS-Konferenz während der Security in Essen
über „Robotik und agentische KI: Wenn Maschinen eigenständig handeln – Chancen und Risiken“.
Es geht um Angriffsvektoren auf KI-Agenten und darum, wie Unternehmen sich schützen.

Cyberangriff und Erpressung gegen den Berliner Senat – Es muss jetzt gehandelt werden. Mirko Ross im kes-Magazin

Konrad Buck

Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Ich spreche offen, faktenbasiert und ohne PR-Floskeln. Als ehemaliger IT-Journalist mit jahrzehntelanger Erfahrung in der IT- und Cybersicherheitsbranche kenne ich die Höhen und Tiefen der Industrie. Hintergrundgespräche off the record sind auf Anfrage möglich.