Kein Netz, kein Zugriff: Mirko Ross rät Krypto-Anlegern zur Cold Wallet
Deutschlandfunk zum Hack auf Binance, mit einer Empfehlung von Cybersicherheitsexperte Mirko Ross.
Die sicherste Geldbörse für Kryptowährungen hängt gar nicht erst am Netz. Mit diesem Rat von Mirko Ross schließt der Deutschlandfunk seinen Überblick zum Hackerangriff auf Binance. Wer Kryptowährungen besitzt, aber nicht laufend damit handelt, sollte nach Ross auf eine sogenannte Cold Wallet setzen. Das ist eine Geldbörse für Kryptowährungen ohne Online-Anbindung, die deshalb gegen Hacking geschützt ist.
20 Minuten für Milliarden
Der Beitrag zeichnet nach, wie es zum wohl größten Krypto-Hack der Geschichte kam. Bei Binance, der weltgrößten Börse für Digitalwährungen, wurden Kryptowährungen im Wert von 6,3 Milliarden US-Dollar gestohlen. Die Hacker griffen gezielt den Laptop eines Entwicklers mit weitreichendem Zugriff an, und der Großteil des Angriffs lief in rund 20 Minuten ab. Die Analysefirma TRM schreibt die Tat einer nordkoreanischen Hackergruppe zu.
Stefan Risse von Acatis sagt im Deutschlandfunk, dass 3,3 Milliarden Dollar endgültig verloren sind. Er hält es für denkbar, dass eine Kryptobörse nach einem großen Angriff bald nicht mehr für den Schaden aufkommen kann. Diesmal hat Binance angekündigt, die Verluste seiner Kunden zu ersetzen. Wer sich darauf nicht verlassen will, hält seine Kryptowährungen nach dem Rat von Mirko Ross offline.
Jetzt den aktuellen Beitrag beim Deutschlandfunk lesen:
https://www.deutschlandfunk.de/reaktionen-auf-krypto-hackerangriff-entsetzen-an-der-boerse-3-3-milliarden-dollar-sind-nicht-mehr-zu-100.html


Konrad Buck
Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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