Mirko Ross in der WirtschaftsWoche: So funktionieren Söldner-Spyware-Angriffe auf Promi-iPhones
„Jedes iPhone kann also mit der Sicherheitsabteilung des Konzerns sprechen – und der Konzern umgekehrt auch jeden einzelnen Nutzer individuell erreichen.“ Mit diesem Satz beschreibt Mirko Ross, CEO von asvin, in der WirtschaftsWoche, was hinter den Warnungen steckt, die seit Ende Oktober auf den iPhones von Bundestagsabgeordneten und Regierungsmitgliedern erscheinen.
Apple warnt sie vor sogenannter Söldner-Spyware. Laut Sicherheitskreisen haben auch Beschäftigte der Bundestagsverwaltung, Medienschaffende und Wirtschaftsvertreter solche Warnungen erhalten.
Wie Apple das Unsichtbare erkennt
Bei diesen Angriffen geht es nicht um gewöhnliche Schadsoftware. Sie nutzen bisher unbekannte Zero-Day-Lücken, und das Gerät wird per Zero-Click übernommen, ohne dass jemand auf etwas klicken muss. Wie Apple solche Angriffe trotzdem bemerkt, verrät der Konzern nicht. Mirko Ross erklärt, wie das grundsätzlich ablaufen dürfte: Tief im Programmcode von iOS steckten offenbar Sicherheitsfunktionen, die darüber wachen, ob alle Gerätefunktionen unverändert arbeiten. Sie achten darauf, ob ungewöhnliche Prozesse laufen, ob sich der Code durch eingeschleuste Software verändert oder ob Daten an ungewöhnliche Ziele abfließen. Erkennt Apples Sicherheitsteam darin Muster, die es von anderen „Söldnern“ kennt, und häufen sich die Hinweise, werden die Betroffenen direkt gewarnt.
Ross‘ Rat für den Ernstfall
Für den Ernstfall gibt Ross einen klaren Rat, der über den Lockdown-Modus von Apple hinausgeht:
„Ich würde nach einer solchen Warnung das Gerät komplett abschalten und mich mit Apple und den Sicherheitsbehörden in Verbindung setzen.“
Was das BSI den Betroffenen empfiehlt, wie Android-Geräte vor solchen Angriffen geschützt werden und was normale Nutzer jetzt tun sollten, steht im vollständigen Beitrag der WirtschaftsWoche .
Es lohnt sich, ihn ganz zu lesen:
https://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/apple-warnung-vor-spyware-das-steckt-hinter-den-iphone-hacks/100266570.html


Konrad Buck
Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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