Ausfall des Zugfunks offenbart Schwachstellen in der kritischen Infrastruktur

Die jüngste Störung im Zugfunk der Deutschen Bahn hat bundesweit für Stillstand gesorgt – ausgelöst offenbar durch den Austausch einer „technischen Komponente“. Während die Bahn den sicheren Halt der Züge als Erfolg ihres Notfallmanagements wertet, sehen Experten deutlichen Verbesserungsbedarf.

Sicherheitsexperte Mirko Ross betont im Gespräch mit „SWR Aktuell“, dass insbesondere die Dauer bis zur Wiederherstellung des Betriebs kritisch sei:

Über 90 Minuten habe es gedauert, bis ein stabiles Ersatzsystem verfügbar war.
Für kritische Infrastrukturen wie den Bahnverkehr sei das zu lang – hier müssten Notfallprozesse schneller und robuster greifen.

Der Vorfall wirft zentrale Fragen zur Resilienz komplexer technischer Systeme und zur Umsetzung von Notfallplänen in der Praxis auf.

Lesen Sie die vollständige Einordnung und das Interview beim SWR:

https://www.swr.de/swraktuell/deutsche-bahn-ausfall-zugfunk-gsm-r-hintergruende-100.html

SWR-Interview – Ausfall des Zugfunks