AfD Datenleck: Mirko Ross ordnet den Datenabfluss für RaiNews.it ein

Wie groß ist der Datenleak bei der AfD, woher stammen die Daten und wer steckt dahinter? Mit diesen Fragen hat sich der italienische Sender RAI an asvin CEO Mirko Ross. Im Mittelpunkt standen die Herkunft und Echtheit der Daten, mögliche Quellen und der Inhalt des Leaks.

Nach Einschätzung von Mirko Ross umfasst der Datensatz rund 400.000 E-Mails sowie etwa 50.000 Dokumente und Datenbankinhalte. Neben dem E-Mail-Verkehr sind darin unter anderem Mitglieder- und Spendenlisten enthalten.

Als Quelle kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit vor allem die IT-Systeme des AfD-Landesverbands Nordrhein-Westfalen in Betracht. Unabhängige Informationen zu den möglichen Tätern oder zum Stand der Ermittlungen gibt es bislang nicht.

Hacktivisten oder Insider

Hacktivismus, also politisch motivierte Täter, gilt als naheliegende Erklärung. Ross warnt jedoch davor, sich darauf festzulegen. Ebenso müsse in Betracht gezogen werden, dass der Leak mit Hilfe von Innentätern zustande kam oder direkt von Personen aus dem Umfeld der AfD ausging.

Klicken Sie hier, um das Fernsehinterview ab 22:50 Uhr anzusehen (auf Italienisch):
https://www.rainews.it/rubriche/tg3mondo

RaiNews.it hat Mirko Ross zum Hackerangriff auf die AFD interviewt

Konrad Buck

Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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