Mirko Ross bei tagesschau.de zum Hackerangriff auf Binance
Binance, die größte Kryptobörse der Welt, meldet einen Sicherheitsvorfall mit einem geschätzten Schaden von 6,3 Milliarden Dollar. Im Interview mit Michelle Goddemeier von der ARD-Finanzredaktion ordnet asvin-CEO Mirko Ross den Angriff ein. Ein Teil der Kryptowährungen konnte eingefroren werden. „Drei Milliarden sind wohl definitiv weg“, sagt Ross.
Angreifer hatten Zugriff auf das Schlüsselsystem
Nach bisherigem Stand hatten die Angreifer Zugriff auf das Schlüsselsystem von Binance und konnten sich damit selbst Transaktionen freigeben. Möglicher Einstiegspunkt war der kompromittierte Laptop eines IT-Mitarbeiters. Ross hält es für besorgniserregend, dass die Aktivität über mehrere Stunden nicht aufgefallen ist. Bevor die Angreifer große Summen abzogen, machten sie zunächst Testtransaktionen. Die Spur führt nach Nordkorea: Empfängeradressen aus früheren Angriffen, die Nordkorea zugeschrieben wurden, tauchen auch im aktuellen Fall auf.
Er rät Anlegern, ihr Vermögen zu streuen. Kryptowährungen, die sie nicht aktiv handeln, sollten sie auf eine Cold Wallet ohne Internetverbindung verschieben.
Lesen Sie das Interview auf tagesschau.de:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/hackerangriff-binance-interview-100.html


Konrad Buck
Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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